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Die Obijime |
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Der linke Strang der Obijime bildet eine Schlaufe, durch die der rechte Strang von unten eingeführt wird.
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Der rechte Strang (im Bild grün) wird unter der - durch den linken Strang (rot) gebildete - Schlaufe angelegt und nach oben geführt.
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Schließlich wird der rechte Strang (grün) in die Schlaufe des linken Strangs (rot) von oben nach unten eingeführt.
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Die Stränge werden festgezogen und es ergibt sich ein flacher Knoten.
Die Enden werden nach rechts und links in die Obijime eingeschoben.
Hierzu gibt es ebenfalls Regeln zu beachten, die im nächsten Punkt beschrieben werden.
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Bedeutung der Obijime |
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Ein Ende von unten nach oben eingeschoben, ein Ende von oben nach unten eingeschoben - zu neutralen Anlässen.
Also wenn man in der Stadt unterwegs ist, sich mit Freundinnen zum Tee trifft. Einfach zu allen Anlässen die nicht hochfeierlich und offiziell sind.
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Beide Enden von unten nach oben eingeschoben wird zu feierlichen Anlässen wie Hochzeiten etc. getragen. Merken kann man sich dies sehr gut, in dem man sich hochgezogene Mundwinkel (in dem Fall die Enden der Obijime) wie bei einem Lächeln vorstellt.
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Beide Obijime Enden von oben nach unten eingeschoben wird zu traurigen Ereignissen, also zu Beerdigungen getragen. Auch hier kann man sich den Anlass merken, in dem man an heruntergezogene Mundwinkel (in dem Fall die Enden der Obijime) denkt.
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Obiage
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Jetzt kommen wir zur Obiage. Beide Seiten der Obiage sind auf gleicher Länge. Sie werden überkreuzt.
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Die linke Seite (rot) wird von unten nach oben, also über und hinter die rechte Seite (lila) gezogen. Zieht diesen "einfachen Knoten" fest.
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Schlagt die linke Seite (rot) nun zu einer Schlaufe, in dem ihr sie am besten um zwei Finger legt. |
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Durch die entstandene Schlaufe zieht ihr nun das rechte Stück (lila) hindurch. |
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Nun zieht alles wieder gut fest.
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Ihr könnt nun das außenliegende Stück des Knoten nach rechts und links leicht aufziehen - der innenliegende Knoten wird hierdurch verdeckt.
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Schiebt nun die hängenden Enden jeweils zu ihren Seiten nach rechts und links in den Obi.
Der Knoten selbst wird in der Mitte des Obi etwas tiefer hineingesteckt, ist aber noch leicht sichtbar.
Je nach Alter zeigt man mehr oder weniger Obiage. Handelt es sich um eine junge Trägerin, so darf die Obiage mehr aus dem Obi heraussehen. Ist die Trägerin schon etwas älter, so wird die Obiage weiter in den Obi geschoben, und man sieht sie nur noch ansatzweise.
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